Über mich

Meine Reise - Aus der Dunkelheit ins Licht

Als ich drei Jahre alt war, brachte mich das Jugendamt zu einer Pflegefamilie aufs Land nach Niederösterreich, wo ich aufwuchs. Schon damals hatte ich das Gefühl, nirgends dazuzugehören, und zog mich in meine eigene Welt zurück.

Während andere meinten, ich würde einfach vor mich hinträumen, war ich damit beschäftigt, die tanzenden Energien und Farben auf den Feldern zu beobachten, dem Gras beim Wachsen zuzuhören und den Schatten nachzulaufen.

Manchmal fühlte ich, als würde ich mitten im Universum schweben, die Erde von oben betrachten und gleichzeitig erfüllt sein von einer unermesslichen, universellen Einheitsliebe – einer Liebe, wie es sie hier auf der Erde so nicht gibt.

Meine leiblichen Eltern waren dem Alkohol verfallen und zu sehr mit ihren eigenen Schatten beschäftigt.

Die Pflegefamilie, in der ich aufwuchs, war eher konservativ. Meine "Andersartigkeit" stieß oft auf Unverständnis und Überforderung. Unbewusst spiegelte ich ihnen ihre eigenen Themen – was zu heftigen Konflikten führte. Gewalt und psychischer Druck gehörten beinahe zum Alltag. Gleichzeitig sehnte ich mich so sehr nach Liebe, Geborgenheit und Verständnis, denn Angst war mein ständiger Begleiter.

Über Gefühle zu sprechen oder Spiritualität hatten dort keinen Platz.

So zog ich mich immer mehr in meine eigene Welt zurück. Der Sternenhimmel, die Natur, Musik, Malen, Zeichnen und meine inneren Gespräche wurden zu meinen treuesten Begleitern. Ich spürte schon früh eine tiefe Verbindung zu Jesus und wusste innerlich von dieser einen allgegenwärtigen Kraft, die alles Leben durchströmt.


Der Weg hinaus

Nach dem Gymnasium war für mich klar: Ich musste dort weg – so schnell wie möglich.
Ich wollte raus aus diesem inneren Gefängnis, frei sein und mein Leben selbst gestalten.

So begann meine eigentliche Reise – die Reise aus der Dunkelheit ins Licht.

Als Teenager, auf der Suche nach Liebe, Zugehörigkeit, Geborgenheit und Verständnis, geriet ich jedoch immer tiefer in eine Abwärtsspirale. Wut und Schmerz begleiteten mich.

Ich geriet an Partner, die nicht zu mir passten, verlor mich in Alkohol, Drogen, destruktiven Beziehungen und Abhängigkeiten.

Irgendwann erkannte ich mich selbst nicht mehr wieder.

Es gab eine Zeit, in der ich mich zwei Jahre lang völlig zurückzog, kaum das Haus verließ und in Depressionen versank. Rückblickend fühlt es sich an, als hätte ich mehrere Leben gelebt – wie eine Katze. Denn manchmal war ich dem Tod näher als dem Leben.

Nach einem extremen Überkonsum von Drogen und Alkohol stand ich kurz davor, mein Leben zu beenden.

Doch genau in dieser Zeit begegneten mir immer wieder Menschen, die mir durch ihre Herzensimpulse Kraft gaben, wieder aufzustehen. Schritt für Schritt begann ich zu begreifen, dass es so nicht weitergehen konnte.

Als ich eines Tages in den Spiegel sah, erkannte ich mich nicht mehr.
Ich war mir selbst fremd geworden – wie eine leere Hülle.

Und doch war da diese eine Stimme in mir, die sagte:

Jetzt oder nie.

Es war fünf nach zwölf.


Der Wendepunkt

Ich verließ alles hinter mir, ging auf Saisonarbeit und brach sämtliche Kontakte ab. Nach etwa 40 verschiedenen Arbeitgebern, verschiedenen Jobs vielen Exzessen und einschneidenden Erfahrungen kam schließlich der Punkt, an dem ich mich selbst ins Krankenhaus einliefern ließ.

Das war ein entscheidender Wendepunkt.

Nach einem harten Selbstentzug, unzähligen Heilern, Seminaren, Ausbildungen, Reflexionsprozessen und intensiver Schattenarbeit – aber auch vielen Rückschlägen – gelang es mir schließlich, der Sucht den Rücken zu kehren.

Die falschen Freunde verschwanden aus meinem Leben.
Ich begann, mich ganz auf mich selbst und meine Ent-Wicklung zu konzentrieren.

Meine Heilreise hatte begonnen.

Schon immer hatte mich die Frage fasziniert, wie das Leben wirklich funktioniert. Metaphysik und energetische Zusammenhänge zogen mich magisch an, und ich absolvierte verschiedene Ausbildungen im energetischen Bereich.

Auch ich geriet in manche „spirituelle Falle“.

Doch irgendwann erkannte ich:
Alles, was ich im Außen gesucht hatte, war die ganze Zeit in mir.


Ein neues Kapitel

Dann kreuzte die Liebe ganz unerwartet meinen Weg – und dennoch zeigten sich wieder alte Muster.

Ein paar Jahre später wurden meine wundervollen Zwillinge geboren. Ihre Geburt brachte mich noch tiefer zurück in mein Urvertrauen. Dieses Ereignis wurde zu einem meiner größten Schlüsselmomente im Leben.

Nach drei Aufenthalten auf der Intensivstation erklärte mir mein Arzt, dass ein kleiner Fehler genügte – und ich nicht mehr aufwachen würde.

Trotzdem ließ ich vollkommen los.

Obwohl ich gerade zwei Seelen das Leben geschenkt hatte, gab ich mich vollständig dem Leben hin. Meine Seele traf in diesem Moment eine klare Entscheidung: allen Schmerz und alles Leid loszulassen.

In tiefem Vertrauen und ohne Angst, war ich bereit zu gehen, wenn  es so sein sollte.


Neubeginn

Nach einem langen Krankenhausaufenthalt, einer schweren Schwangerschaftsvergiftung und einer Herzinsuffizienz mit nur

25 % Herztätigkeit kam ich schließlich im Rollstuhl – mit meinen zwei kleinen Wundern – nach Hause.

Mein Ehemann war weg.
Ich stand alleine da.

Ich hatte nichts.
Und gleichzeitig hatte ich alles.

Meine Kinder.

Trotz allem spürte ich dieses tiefe Urvertrauen: dass für alles gesorgt ist.

Ich musste Privatkonkurs anmelden – doch innerlich wusste ich, dass sich alles fügen würde.

Und tatsächlich: Plötzlich waren Menschen da. Fremde und alte Freundinnen mein Halbbruder mit besonderen Bedürfnissen, die mich unterstützten.

Sie kamen mit einem Lieferwagen voller Dinge für die Zwillinge – Betten, Kleidung, Fläschchen und vieles mehr.

Ich war zutiefst berührt.


Erwachen

In den folgenden Jahren transformierte und heilte sehr viel in mir.

Als meine Kinder etwa ein Jahr alt waren, begann eine sehr intensive spirituelle Phase meines Lebens. Ich fühlte mich telepathisch von meinem geistigen Team kontaktiert – als würden sie mich auf das vorbereiten, was kommen sollte.

Mein Alltag glich immer mehr einem Science-Fiction Film.

Ich erhielt Botschaften von anderen Sternenvölkern und erlebte eine Art inneren „Paukenschlag“. Dabei erkannte ich meine galaktischen Wurzeln und verstand mich selbst als multidimensionales Wesen – so wie wir es letztlich alle sind.


Heute

Meine wundervollen Kinder geben mir bis heute die Kraft, diesen Weg weiterzugehen.

Es war ein Weg voller Herausforderungen, Schmerz und tiefgreifender Erfahrungen – doch ich habe gelernt, sie anzunehmen und daran zu wachsen.

Heute sind meine Kinder neun Jahre alt.
Und ich lerne jeden Tag weiter. 

Jetzt ist die Zeit gekommen, mich zu zeigen – echt, verletzlich und authentisch – und meinen Erfahrungsschatz mit der Welt zu teilen.

Mein Herzenswunsch ist es, anderen Menschen durch meine Impulse ein kleiner Lichtfunke zu sein und ihren Weg ein Stück weit zu erhellen.

Mein besonderer Dank

Mein besonderer Dank gilt meinen Kindern, die mich täglich mit ihrem Sein beflügeln, und mich auch wieder mit einem "Wumms" auf den Boden zurückholen.

Meinem Bruder, der trotz seiner Behinderung für mich und meine Kinder in dieser schweren Zeit eine sehr lustige und großartige Unterstützung war.

Meiner besten Freundin Heidi, die stets ein offenes Ohr und ein großes Herz hat und mich in den letzten Jahren immer auf meinem Weg unterstützt hat. Mit ihr kann ich über Gott und die Welt reden und meine Welten sowie meine abgespacten Erlebnisse teilen.

Und zu guter Letzt gilt mein Dank allen Herzen und Seelen, die mich inspiriert und mit ihren Herzensimpulsen auf meinem Weg motiviert haben.

Ebenso all den wundervollen Menschen, die zu mir gefunden haben – für ihr Vertrauen, ihre Geduld und ihre Wertschätzung.